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Solarenergie
Warum Solarenergie?
Weil Solarenergie sauber und erneuerbar ist. Sie senkt nicht nur die Höhe Ihrer Stromrechnung, sondern verringert auch die negativen Auswirkungen der Energieerzeugung auf die Umwelt. Außerdem besitzen Photovoltaik-Module keine beweglichen Teile oder Verschleißteile und benötigen dadurch – außer einer gelegentlichen Reinigung – keine Wartung.
Was sind die Vorteile der Solarenergie?
Die Solarenergie und besonders die Photovoltaik, also die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie, bringt viele Vorteile. Sie ist eine saubere Energiequelle, bei deren Nutzung auch kein Lärm erzeugt wird, und erfordert nur minimale Wartungsarbeiten. Die Investition in Solarenergie zahlt sich aus. Im Bezug auf die Kosten kann die Solarenergie mit anderen Ernergiequellen konkurrieren und trägt zusätzlich direkt zur Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen bei. Und nicht zuletzt kann mit Photovoltaik-Systemen eine effektive Notstromversorgung bei Stromausfällen realisiert werden.
Mit welcher Energieeinsparung kann gerechnet werden?
Die Energieeinsparung ist von den lokalen Klimabedingungen abhängig. In Japan beispielsweise bewirkt ein PV-System von 3,12 kW eine jährliche Energieeinsparung, die etwa 770 Litern Öl entspricht.
Was ist Photovoltaik?
Photovoltaik-Systeme (oder PV-Systeme) sind aus Solarzellen aufgebaut, die Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umwandeln. Solarzellen bestehen aus Halbleitermaterial, in denen das Sonnenlicht Ladungtäger (Elektronen) freisetzt. Das Halbleitermaterial einer Solarzelle, zumeist Silizium, ist unterschiedlich angereichert. Silizium mit positiven Ladungsträgerüberschuss bildet eine p-leitende Halbleiterschicht und Silizium mit negativen Ladungsträgerüberschuss bildet eine n-leitende Halbleiterschicht. Zwischen den beiden Schichten bildet sich ein p-n-Übergang, den die durch Lichteinfall freigesetzten Elektronen aber nicht überwinden können. Erst wenn über Metallkontakte der äußere Kreis geschlossen, das heißt ein elektrischer Verbraucher angeschlossen wird, fließt ein Gleichstrom. Da eine Solarzelle nur eine Spannung von 0,5 V liefert, werden in einem Solarmodul mehrere Solarzellen in Reihe geschaltet. Für eine Photovoltaik-Anlage werden wiederum mehrere Solarmodule kombiniert.
Wie verbreitet sind PV-Systeme inzwischen?
Da die Kosten für die Photovoltaik seit den frühen 1970er-Jahren dramatisch gesunken sind — bis zu 90 Prozent — ist die Photovoltaik zunehmend eine attraktive Alternative für Anwendungen im kleinen oder großen Umfang geworden. Photovoltaik wird im Weltraum und in den Polargebieten eingesetzt und ist eine gefragte Energiequelle in ländlichen Gebieten von Entwicklungsländern. Obwohl die Photovoltaik in allen Ländern immer noch nur zu einem geringen Anteil zur Energieerzeugung beiträgt, entschließen sich immer mehr Hausbesitzer zur Anschaffung einer PV-Anlage als Ergänzung zur Energieversorgung aus dem öffentlichen Netz.
Was ist der Unterschied zwischen Watt (W) und Wattstunden (Wh)?
Watt ist die Einheit der Leistung. Diese bezieht sich auf die Dauer von einer Sekunde. Wenn 1 Watt elektrischer Leistung eine Stunde lang produziert oder verbraucht wird, ergibt sich als Ergebnis der Multiplikation aus Leistung (1 W) und Zeit (1 h) der Ausdruck Wattstunde (1 Wh). Um bei höheren Leistungen nicht mit großen Zahlen umgehen zu müssen, werden jeweils 1000 Watt als 1 Kilowatt (1 kW) bezeichnet. 1000 Wattstunden entsprechen 1 Kilowattstunde (1 kWh). Produziert beispielweise eine PV-Anlage eine Leistung von 2 kW Leistung konstant über den Zeitraum von 5 Stunden, erzeugt sie eine Leistung von 10 kWh.
Wie wird durch die Herstellung von Solarmodulen die Umwelt beeinflusst?
Mitsubishi Electric hat umweltfreundliche Komposit-Materialen und Herstellungsprozesse entwickelt. Dazu gehört auch die Verwendung von bleifreiem Lot. Mitsubishi Electric konnte auch den Energieverbrauch für die Produktion senken.